Mein Bus kam genau rechtzeitig in Salta an, sodass ich direkt zum vereinbarten Treffpunkt gehen konnte. Dort lernte ich schließlich Margaux und Éloïse kennen. Nachdem wir den Mietwagen völlig unkompliziert abgeholt hatten, saßen wir auch schon im Auto und machten uns ohne große Verzögerung auf den Weg.



Schon kurz hinter Salta fiel mir auf, in welch wunderschöner Landschaft die Stadt liegt. Die Straße schlängelte sich in endlosen Serpentinen durch die Berge und bot hinter fast jeder Kurve einen neuen Aussichtspunkt. Immer wieder hielten wir an, um die beeindruckende Landschaft zu genießen oder einen kleinen Spaziergang zu machen. Die Route führte uns auf über 3.000 Meter Höhe, wobei der Asphalt schon bald Schotterpisten wich, die voller Schlaglöcher waren und das Fahren nicht gerade einfacher machten.


Alle paar Kilometer standen Einheimische am Straßenrand und verkauften selbst geschnitzte Souvenirs oder frisch zubereitete Tortillas, die mit Schinken und Käse gefüllt waren. Unterwegs begegneten wir außerdem einem traditionellen Gaucho, einem kleinen Fuchs, der erstaunlich wenig Scheu vor Menschen hatte, und einem Hund.

Zur Mittagszeit kauften wir an einem kleinen Straßenstand Esel-Salami und Käse. Zusammen mit dem Brot, das wir dabei hatten, wurde daraus ein einfaches, aber richtig leckeres Picknick mit Blick auf die Berge.


Den restlichen Nachmittag verbrachten wir damit, die Landschaft zu erkunden, immer wieder anzuhalten und die Aussicht zu genießen. Erst am späten Nachmittag erreichten wir schließlich Cachi. Unsere Unterkunft war klein und sehr gemütlich, auch wenn wir etwas enttäuscht feststellten, dass es keine Küche gab. Nachdem wir unsere Wäsche zum Waschen abgegeben hatten, machten wir uns noch auf, den Ort zu erkunden.











Cachi entpuppte sich als ein kleiner, ruhiger und ausgesprochen charmanter Ort. In einem Supermarkt kauften wir noch alles Nötige für unser Picknick am nächsten Tag, bevor wir uns auf die Suche nach einem Restaurant machten. Zum Abendessen probierten wir schließlich Locro, einen traditionellen argentinischen Eintopf. Nach dem langen Tag und den vielen Stunden im Auto schmeckte das Essen besonders gut.



Erschöpft von der Fahrt, aber voller Vorfreude auf den nächsten Tag unseres Roadtrips, fielen wir schließlich müde ins Bett.
