In San Pedro angekommen, litt ich leider unter akutem Schlafmangel. Die Fahrt hatte uns über Schotterpisten und gefährliche Serpentinen geführt, sodass der erhoffte Schlaf leider ausgefallen war. Es ging also erst einmal zum Hostel, wo ich mit einer neuen Volunteer namens Lea eincheckte.
Zoé war im gleichen Hostel wie ich, bei meiner Ankunft allerdings noch auf einer Radtour unterwegs. Nach einer kurzen Durchatempause beschlossen Lea und ich, loszuziehen, um uns den Ort anzusehen und ein paar Sachen für das Mittagessen und das Frühstück am nächsten Tag einzukaufen.

Zurück im Hostel bekam ich von einem Australier und einem Italiener noch einige neue Reiseempfehlungen. Kurz darauf war es auch schon so weit und Zoé kam mit ihren neuen Freunden von der Radtour zurück. Da wir alle hungrig waren, beschlossen wir, gemeinsam essen zu gehen. Lea wollte lieber selbst etwas kochen.

Beim Abendessen lernte ich schließlich auch den Rest der Gruppe kennen: Lou und Lee aus Deutschland sowie Frederike aus den Niederlanden. Ein weiteres Mitglied der Gruppe war Sasha, die allerdings nach zehn Minuten schon wieder gehen musste und am nächsten Tag bereits weiterreiste.

Nach einer leckeren Burgermahlzeit ging es nach diesem anstrengenden Tag auch schon ins Bett. Der Plan für den nächsten Morgen war nämlich, früh aufzustehen und gemeinsam mit drei Franzosen, die Zoé im Bus kennengelernt hatte, verschiedene Lagunen zu besichtigen.
Die Roadtrips mit Franzosen scheinen langsam zu einem Muster zu werden.
