San Pedro de Atacama 07.08.2026

Am nächsten Tag beschlossen Lou, Lee, Frederike und ich, das Valle de la Luna zu erkunden und zwar mit dem Fahrrad. Zoé weigerte sich, noch einmal aufs Fahrrad zu steigen, da ihr Hintern von der letzten Radtour noch immer weh tat. Also machten wir uns zu viert auf den Weg.

Die Strecke zum Park war sehr entspannt, obwohl es keinen Fahrradweg gab. Im Park angekommen, wurden wir von einer überwältigenden Aussicht begrüßt. Man konnte sich tatsächlich vorstellen, dass es so auf dem Mond aussehen könnte.

Auf unserem Weg durch den Park machten wir immer wieder Halt, um die Umgebung über verschiedene Wanderwege zu Fuß zu erkunden. Eine beeindruckende Aussicht jagte die nächste. Wir sahen bizarre Felsformationen, Salzfelsen, die wir natürlich unbedingt probieren mussten, eine riesige Sanddüne und sogar einen Stein, der aussah wie ein Dinosaurier.

Als wir uns schließlich auf den Rückweg machten, setzte bei Lee aufgrund der holprigen Strecke leider eine Migräne ein. Da er nicht den Eindruck machte, den Rückweg unbeschadet zu überstehen, fragten wir kurzerhand einen Mitarbeiter, der am Straßenrand postiert war, ob es eine Möglichkeit gäbe, Lee mit einem Auto zurück zum Ausgangspunkt zu bringen.

Zum Glück war er so nett, tatsächlich eine Mitfahrgelegenheit zu organisieren. So wurde Lee in Begleitung von Lou die letzten Kilometer bis zum Parkausgang chauffiert. Frederike und ich genossen den Rückweg dagegen in vollen Zügen und stießen schon kurze Zeit später wieder zu den beiden Jungs.

Ich fuhr anschließend noch auf einen nahe gelegenen Hügel und genoss dort einen weiteren wunderschönen Sonnenuntergang, während die anderen drei schon einmal nach Hause fuhren, um sich auszuruhen.

Als ich nach einem weiteren beeindruckenden Sonnenuntergang schließlich nach Hause kam, kauften wir noch schnell ein und kochten anschließend Spaghetti mit Tomatensoße. So ließen wir den Abend gemütlich ausklingen.