Roadtrip von Cachi nach Cafayate, 28.07.2026

Nach einem einfachen, aber leckeren Frühstück im Hostel machten wir uns auf den Weg zu unserem nächsten Ziel: Cafayate. Wie schon am Vortag bestand die Fahrt aus unzähligen kleinen Stopps, um Aussichtspunkte zu genießen oder kurze Spaziergänge zu unternehmen.

Je weiter wir fuhren, desto trockener wurde die Landschaft. Pflanzen gab es nur noch vereinzelt, und wenn doch, dann handelte es sich fast immer um Kakteen. Diese waren allerdings alles andere als klein. Zwei Meter hohe Exemplare waren völlig normal, und obwohl wir keinen Zollstock dabeihatten, war ich mir ziemlich sicher, dass einige von ihnen sogar die Drei-Meter-Marke überschritten.

Unsere Route führte uns durch ein kleines, charmantes Dorf und vorbei an riesigen Kakteenfeldern, bevor wir einen weiteren Wanderstopp einlegten. Der kurze Spaziergang verlief zwischen beeindruckenden Sandsteinformationen, die über Jahrtausende vom Wind und Wasser geformt worden waren. Die Landschaft wirkte fast unwirklich: Sand und Felsen, soweit das Auge reichte. Pflanzen waren eine Seltenheit, und alles, was dort wuchs, schien mit Dornen bewaffnet zu sein.

Nach einigen weiteren Kilometern und weiteren beeindruckenden Zwischenstopps, erreichten wir schließlich Cafayate und bezogen unser gemütliches Airbnb.

Nach einer kurzen Pause machten wir uns auf den Weg in die Stadt. Als Erstes gönnten wir uns ein Eis, und obwohl Cafayate ein beliebter Touristenort ist, kostete eine Kugel immer noch weniger als 80 Cent.

Frisch gestärkt kauften wir anschließend in einem nahegelegenen Supermarkt alles ein, was wir für das Abendessen, das Frühstück und unser Picknick am nächsten Tag brauchten. Den Rest des Abends verbrachten wir ganz entspannt im Airbnb. Wir kochten und aßen gemeinsam und gingen anschließend früh schlafen, um am nächsten Morgen ausgeruht in den voll geplanten Tag starten zu können.