Roadtrip zu Salina Grandes, Purmamarca und Tilcara, 01.08.2026

Pünktlich standen wir an diesem Morgen auf, um auf Empfehlung eines Tourguides die Salinas Grandes zu besichtigen. Dabei handelt es sich um eine riesige Salzwüste, die man sogar mit dem eigenen Auto erkunden kann.

Eine malerische Straße führte uns über einen Gebirgszug auf rund 4.100 Meter Höhe und bot uns dabei atemberaubende Ausblicke. Als es anschließend wieder bergab ging, eröffnete sich bereits eine beeindruckende Aussicht auf die Salinas Grandes. Ein paar Vicuñas, machten den Anblick noch schöner.

An der Salzwüste angekommen, verschlug es uns glatt die Sprache. Obwohl einige Stellen etwas verschmutzt waren, erstreckte sich die weiße Salzwüste kilometerweit über die Hochebene. Da das Salz an manchen Stellen unterhöhlt war und das Befahren deshalb nicht ganz ungefährlich ist, mussten wir uns mit einer geführte Tour zufrieden geben.

Auf einem Motorrad führte uns unser Tourguide über die Salzwüste. Unser erster Stopp waren Salzbecken, in denen Wasser stand. Dabei handelte es sich um Überbleibsel des Salzabbaus. Das Wasser war natürliches Grundwasser, das an die Oberfläche gedrückt wurde. Die unendliche Weite der Salzwüste eignete sich perfekt für ein paar tolle Gruppenfotos. Außerdem konnten wir unseren Finger in das Salzwasser tauchen und probieren, wie salzig es war. Erstens war es unglaublich salzig, so sehr, dass sich der ganze Mund zusammenzog. Und zweitens war das Wasser eiskalt, was bei den Außentemperaturen allerdings kein Wunder war.

Der nächste Stopp war ein Loch im Salz das auch mit Wasser gefüllt war, das wie ein kleiner See aussah. Unser Tourguide erklärte uns, dass unter der Salzkruste Wasser fließe und sich das Loch deshalb nicht wieder schließe. Auch hier entstanden noch einmal die typischen Touristenfotos, bevor wir uns auf den Rückweg machten zum Ausgangspunkt der Tour.

Wieder am Ausgangspunkt angekommen, fiel uns auf, dass die kleinen Hütten dort aus Salz gebaut waren. Fast wie ein Iglu, nur eben aus Salz.

Nach unserem Besuch der Salinas Grandes fuhren wir wieder über die Berge mit ihren wunderschönen Ausblicken nach Purmamarca. Dort wollten wir sehen, ob die berühmten Regenbogenberge bei Tageslicht noch beeindruckender wirken. Leider wurden wir etwas enttäuscht, denn im direkten Sonnenlicht waren die Farben deutlich weniger intensiv und kaum zu erkennen. Von den Bergen waren wir zwar nicht ganz überzeugt, der Ort selbst war dafür aber umso schöner. Außerdem erlebten wir dort eine traditionelle Zeremonie, die jedes Jahr am 1. August gefeiert wird. Sie wird die Pachamama-Zeremonie genannt und wir konnten zusehen, wie die Erde mit Lebensmitteln „gefüttert“ wurde.

Nach diesem schönen Zwischenstopp ging es für uns weiter nach Tilcara. Dort schlenderten wir über einen Touristenmarkt, kauften noch etwas zum Essen, spazierten durch die Gassen und tankten das Auto voll, bevor wir schließlich zu unserer Unterkunft in Maimará zurückkehrten.