Früh am Morgen ging es für uns fünf zurück nach Salta. Bevor wir allerdings aufbrechen konnten, wurde unser Morgen noch durch einen süßen, aber auch etwas ekligen Fund verzögert: In der Nacht hatte sich ein Frosch in unsere Toilette verirrt.


Trotz der kleinen Verzögerung schafften wir es, bereits um 7:00 Uhr im Auto zu sitzen, sodass wir pünktlich zur Autorückgabe wieder in Salta ankamen. Nach dem Abschied von Éloïse und Margaux warteten Zoé, Clémence und ich auf unsere nächsten Mitreisenden. Über Facebook hatte Zoé bereits zwei weitere Reisende gefunden: Julien und Alexia, ebenfalls aus Frankreich.
Gemeinsam mieteten wir wieder das gleiche Auto wie zuvor und machten uns auf den Weg in Richtung Norden, in die Region Jujuy. Der erste Teil der Strecke führte uns durch grünen Dschungel und über enge Serpentinenstraßen, auf denen wir froh waren, dass uns kaum Gegenverkehr begegnete. Immer wieder standen Ziegen, Kühe oder Pferde am Straßenrand und sorgten für kleine Schreckmomente, weil wir nie wussten, ob sie nicht doch noch auf die ohnehin schon schmale Straße laufen würden.






Zur Mittagszeit machten wir einen kurzen Stopp am idyllischen See Dique La Ciénaga. Mit der schönen Aussicht und zwei Anglern war er der perfekte Ort für eine kleine Pause. Anschließend ging es weiter Richtung Norden. Je weiter wir fuhren, desto trockener wurde die Landschaft. Die letzten Kilometer bis zu unserer Unterkunft führten schließlich durch ein wunderschönes Tal, durch das sich die Straße schlängelte. Etwas abgelegen, aber mit herrlichem Blick auf die Berge, erreichten wir schließlich unsere Unterkunft.



Nach einer kurzen Stärkung machten wir uns auf den Weg zu den ersten Regenbogenbergen. Nach einer kurzen Autofahrt kamen wir im kleinen Ort Purmamarca an. Obwohl der Ort sehr touristisch war, hatte er einen süßen Charme. Direkt dahinter erhoben sich, wie versprochen, die berühmten Siete de Colores. Die Sonne war zwar bereits kurz vor dem Untergehen, doch wir konnten die Berge trotzdem noch bewundern. Nicht nur die Regenbogenberge selbst, sondern auch die umliegenden Berge machten den Ort zu einem beeindruckenden Anblick.










Als es langsam dämmerte, schlenderten wir noch über den kleinen Touristenmarkt. Dort drehte sich gefühlt alles um Lamas, Mützen, Socken, Pullover, Bilder, Magnete und viele weitere Souvenirs. Im Dunkeln fuhren wir schließlich zurück zu unserer Unterkunft. Nach einem leckeren Abendessen ging auch dieser Tag unseres Roadtrips zu Ende.
