Früh am Morgen ging es los nach Aguas Calientes, oder besser gesagt: auf dem Weg zu Machu Picchu. Obwohl es erst 5:30 Uhr war, waren die Märkte in Cusco bereits geöffnet und die Stimmung auf den Straßen war wirklich schön.



Im Bus lernte ich Yumi und Anna kennen. Beide kamen aus Frankreich und hatten genau wie ich geplant, spontan zu schauen, ob sie noch ein Ticket für Machu Picchu bekommen würden.


Wir wurden an der Station Hidroeléctrica abgesetzt und von dort aus startete unsere kleine Wanderung nach Aguas Calientes. Die Temperaturen waren angenehm, zum Glück, denn schon nach wenigen Metern fing es an zu schütten. Wir schützten unsere Rucksäcke so gut wie möglich mit unseren Jacken und marschierten anschließend weiter in Richtung Machu Picchu.










Da die Temperaturen angenehm waren, machte uns der Regen zum Glück nicht allzu viel aus. Im Gegenteil: Er trug sogar noch zu der urwaldartigen Atmosphäre bei. Wir sahen wilde Ananas, Bananen, Papayas und Avocados, während um uns herum riesige Berge in die Höhe ragten. Es war eine wirklich beeindruckende Kulisse.
In Aguas Calientes erwarteten wir eine ewig lange Schlange, da wir gehört hatten, dass man unter Umständen drei Tage für ein Ticket anstehen musste. Doch wir hatten unglaubliches Glück. Vielleicht lag es am Regen, vielleicht auch daran, dass es nur wenige Tage zuvor zu schweren Überschwemmungen gekommen war. Am Ticketschalter war jedenfalls kein einziger Tourist zu sehen.


Und so bekamen wir nicht nur überhaupt ein Ticket für Machu Picchu, sondern sogar genau das Ticket, das wir haben wollten, eines, mit dem wir auch durch die Inkastätte laufen konnten.
Yumi und Anna gingen anschließend in ihr Hostel, während ich mich in meinem einquartierte und endlich eine heiße Dusche genießen konnte. Ich war mittlerweile völlig durchnässt.
Nach einer kurzen Siesta trafen wir drei uns wieder, um gemeinsam Abendessen zu gehen. Wir fanden ein megasüßes Lokal, in dem wir sogar Jenga spielen konnten, während wir auf unser Essen warteten.


Danach ging es zurück zu unseren Hostels, denn wir waren wirklich müde. Für den nächsten Morgen verabredeten wir uns nach dem Frühstück, um gemeinsam zu Machu Picchu aufzubrechen.
