Rio de Jenero 4

14.07.2026

Nach einem entspannten Frühstück machte ich mich gemeinsam mit Luis aus Spanien, den ich am Vorabend im Hostel kennengelernt hatte, auf den Weg in die Innenstadt von Rio.

Unser erstes Ziel war eines der bekanntesten Museen der Stadt. Von außen war das Gebäude wirklich beeindruckend. Auf einen Besuch verzichteten wir allerdings, da sich die Ausstellung eher an Kinder richtete und viele interaktive Stationen zum Entdecken der Natur und Wissenschaft bot.

Anschließend schlenderten wir noch einmal durch die Straßen, in denen wir am Abend zuvor gefeiert hatten. Tagsüber wirkte alles völlig anders. Die Musik und die Menschenmassen waren verschwunden und stattdessen zeigte sich das Viertel von seiner alltäglichen Seite. Genau das machte den Charme aber aus. Die Häuser wirkten teilweise etwas heruntergekommen, gleichzeitig hatte die Gegend eine unglaublich authentische Atmosphäre. Es fühlte sich an wie das Rio, das die Einheimischen erleben und nicht nur die Touristen.

Zum Mittagessen teilten wir uns ein typisch brasilianisches Grillgericht mit verschiedenen Fleischsorten, Pommes und Salat. Einfach, aber richtig lecker.

Da Luis sich erst von einer Blinddarmoperation erholte, wollte er es anschließend etwas ruhiger angehen lassen. Deshalb trennten sich unsere Wege und ich machte mich alleine noch einmal auf den Weg durch Rio.

Unterwegs schaute ich mir das beeindruckende Aquädukt an und besuchte die moderne Kathedrale von Rio de Janeiro. Von außen wirkt sie fast wie eine riesige Pyramide, innen beeindruckt sie vor allem durch die hohen bunten Glasfenster. Danach führte mich mein Weg noch zur berühmten, bunt gefliesten Treppe. Zwar war sie, wie erwartet, voller Touristen, trotzdem war sie mit ihren unzähligen Fliesen aus aller Welt wirklich sehenswert.

Da ich bereits am Morgen ausgecheckt hatte, holte ich anschließend nur noch meinen Rucksack im Hostel ab und machte mich auf den Weg zum Flughafen. Mein Flug nach Argentinien sollte bereits am nächsten Morgen sehr früh starten und da das Boarding schon gegen fünf Uhr begann, wollte ich mir den nächtlichen Weg durch die Stadt lieber ersparen.

So endete mein Aufenthalt in Brasilien schließlich auf dem Flughafen von Rio de Janeiro. Dort hatte ich endlich genügend Zeit, alle liegengebliebenen Blogeinträge nachzuholen.