Von der Quebrada de las Señoritas zu den Lagunas de Yala, 03.08.2026

Um den letzten Tag unseres Roadtrips noch richtig zu nutzen, hatten wir zwei weitere Wanderungen geplant.

Die erste führte uns zur Quebrada de las Señoritas. Ein schmaler Pfad führte uns durch eine beeindruckende Schlucht aus leuchtend roten Felsen. Ein Tourguide erzählte uns die tragische Geschichte, die hinter dem Namen der Schlucht steckt, und gab uns nebenbei noch eine kleine Pflanzenkunde. Von einer Pflanze, die bei Asthma helfen kann, bis hin zu einer anderen, die ähnlich wie Kaffee wachhalten soll, gab es allerhand Interessantes zu erfahren.

Nach dieser beeindruckenden und lehrreichen Wanderung ging es nach einem kurzen Snack weiter in Richtung Salta, wo wir das Auto abgeben mussten.

Ein letzter Stopp führte uns endlich wieder ins Grüne, in einen Naturpark bei den Lagunas de Yala. Aus Zeitgründen versuchten wir, mit dem Auto so nah wie möglich an die Seen heranzukommen. Als die Straße schließlich nicht mehr befahrbar war, ging es zu Fuß weiter.

Aufgrund von Schlafmangel und einer generellen Abneigung gegen das Wandern drehten Zoé, Alexia und Luis schon bald wieder um, während Clémence und ich den Weg weiter erkundeten. Über kleine, idyllische Wege ging es immer weiter bergauf. Leider schafften wir es aus Zeitgründen nicht mehr bis zu den Lagunen, aber ein schöner Spaziergang war es allemal.

Auch die letzten Kilometer bis nach Salta schafften wir schließlich. Nach einer unkomplizierten Rückgabe des Autos ging es für Zoé, Clémence und mich ins Hostel, während Alexia und Luis sich ein Hotel genommen hatten.

Direkt nach dem Einchecken machten Clémence und ich uns wieder auf den Weg in die Innenstadt. Zoé blieb im Hostel, um etwas zu verschnaufen. Clémence ging zum Busbahnhof, um ihr Ticket für den nächsten Tag zu kaufen, während ich bereits verschiedene Restaurants auskundschaftete, um herauszufinden, wo wir am besten zu Abend essen konnten.

Schließlich landeten wir in einem kleinen, süßen Empanada-Restaurant und ließen dort unseren gemeinsamen Roadtrip bei einem leckeren Abendessen ausklingen.

Für Zoé ging es anschließend zum Busbahnhof, um ihren Bus nach San Pedro de Atacama zu erwischen. Clémence und ich machten uns dagegen auf den Weg zurück zum Hostel, um endlich etwas Schlaf nachzuholen und uns von der anstrengenden Autofahrt zu erholen.