Uyuni-Potosi, 14.08.2026

Am nächsten Tag ging es dann endlich für alle weiter. Nach einem entspannten Frühstück machten sich Alexander und Jean-Baptiste auf den Weg zur argentinischen Grenze, während es für mich zum Busbahnhof und anschließend nach Potosí ging.

Die Straße führte durch wunderschöne Landschaften. Zwar waren die Steigungen teilweise gewaltig, aber ich dachte mir dabei, dass Bolivien eigentlich ein wirklich schöner Ort für eine Radtour sein müsste.

In Potosí angekommen, musste ich etwa eine halbe Stunde von der Bushaltestelle bis zum Hostel laufen und dabei machten sich die 4.000 Meter über dem Meeresspiegel wirklich bemerkbar. Potosí ist an einem Berghang gebaut und da sich die Bushaltestelle ganz unten befand, musste ich dementsprechend weit bergauf laufen. Und ich kann sagen: Bei 4.000 Metern ist das wirklich anstrengend! In diesem Moment war ich einfach nur froh, dass ich ansonsten keine körperlichen Probleme mit der Höhe hatte.

Zoe war gerade auf einer Minentour, als ich ankam, und so machte ich mich mit Viktor, einem Russen, den ich im Hostel kennenlernte, auf den Weg, den Ort zu erkunden. Die Innenstadt von Potosí war wirklich unglaublich süß und man hatte fast das Gefühl, durch ein kleines spanisches Küstenörtchen zu spazieren.

Als Zoe am Abend schließlich wiederkam, gingen wir gemeinsam eine traditionelle bolivianische Suppe essen, die durch einen heißen Stein direkt in der Suppe kochend serviert wurde.

Anschließend ging es für uns pünktlich ins Bett, denn zumindest ich musste am nächsten Morgen früh aufstehen, um selbst die Minentour machen zu können.