Potosi-Sucre, 16.08.2026

Nachdem Zoe und ich das Frühstück noch einmal in vollen Zügen genossen hatten, ging es mit einem Taxi zur Bushaltestelle. Zwar sah das Taxi nicht besonders vertrauenserweckend aus, gesprungene Scheiben und insgesamt ein ziemlich klappriger Zustand, aber immerhin brachte es uns sicher ans Ziel.

An der Bushaltestelle trafen wir Viktor wieder. Nach einem kurzen Stopp in der Innenstadt stieg außerdem Forest zu, den wir am Vortag beim Abendessen kennengelernt hatten.

Die Busroute führte wie schon zuvor durch die Berge, allerdings waren diese hier deutlich stärker bewohnt und es wurde wesentlich mehr Landwirtschaft betrieben. Die Landschaft wirkte dadurch deutlich grüner und belebter als auf den bisherigen Strecken.

Ein weiteres Taxi brachte Forest, Zoe und mich zu unserem Hostel, während Viktor in einem anderen Hostel unterkam. Nach einer kurzen Verschnaufpause machten wir drei uns auf den Weg in die Innenstadt. Wir besorgten uns Pizza und ein Eis und schlenderten anschließend ein wenig durch die Straßen.

Schon auf den ersten Blick war zu erkennen, dass Sucre eine vergleichsweise reiche Stadt war. Allerdings fuhren durch die gesamte Innenstadt Autos, was die Atmosphäre etwas trübte. Nachdem mir so viele Leute von Sucre vorgeschwärmt hatten, war ich daher zunächst fast ein wenig enttäuscht. Wir beschlossen aber, uns die Stadt am nächsten Tag noch einmal bei Tageslicht anzuschauen, bevor wir uns endgültig eine Meinung bildeten.

Damit ging unser erster Abend in Sucre zu Ende.